Update: Junge Mädchen im Grugabad sexuell mißbraucht. 2 tatverdächtige Syrer in U-Haft

Sicherheitsdienst setzt Verdächtige fest und alarmiert die Polizei

Samstag

Im ersten Fall näherten sich am Samstagnachmittag (27. August, etwa 16 Uhr) drei männliche Schwimmbadbesucher zwei Mädchen (12 und 13 Jahre).

Nach Angaben der beiden Geschädigten und von Zeugen versuchten insbesondere die beiden älteren Männer aus Syrien  (13, 20, 24), sich den Kindern sexuell zu nähern.

Offenbar half ein couragierter 13-jähriger Zeuge, der die beiden Männer in arabischer Sprache deutlich aufforderte, ihre Handlungen sofort zu unterlassen.

Gemeinsam mit dem alarmierten Sicherheitsdienst konnten alle Beteiligte angetroffen und der Polizei übergeben werden.

Die Polizisten nahmen die beschuldigten Männer vorläufig fest und brachten sie in das Essener Polizeigewahrsam.

Die beiden älteren Männern (20, 24) sitzen seit Montag wegen des Tatverdachts des sexuellen Mißbrauchs von Minderjährigen in Untersuchungshaft.

Der 13-Jährige wurde freigelassen.

 

Sonntag

Am Sonntag (28. August) nötigte ein 33-jähriger Iraker eine Schwimmerin sexuell. Die 13-Jährige bemerkte den Mann, der sich ihr in eindeutiger Haltung im Wasser näherte.
Ihre aufmerksame Schwester (17) und eine Freundin (15) verhinderten Schlimmeres. Auch in diesem Fall konnte der Beschuldigte mit Hilfe des Sicherheitsdienstes ausfindig gemacht und der Polizei übergeben werden.

Der Mann befindet sich wieder auf freiem Fuß, da es wohl zu keinem direkten körperlichen Kontakt gekommen sein soll. Es wird weiter gegen ihn ermittelt.

 

Hervorzuheben ist, dass in beiden Fällen aufmerksame und couragierte Schwimmbadgäste den bedrängten Mädchen halfen. Es kann jederzeit wieder zu solchen Übergriffen kommen, daher
in einem solchen Fall sofort die Polizei oder falls vor Ort vorhanden die Sicherheitsdienste informieren.

 

Die Stadt Essen hat sich heute wie folgt zu dem Vorfall geäußert:

Oberbürgermeister Thomas Kufen und der gesamte Verwaltungsvorstand verurteilen die Vorfälle, die sich am Wochenende im Grugabad ereignet haben, auf das Schärfste.

„Alle Badegäste, vor allem Minderjährige, müssen in unseren Bädern sicher sein“, so der Oberbürgermeister.„Dafür müssen und werden wir sorgen.“

Gerade an publikumsintensiven Tagen wird das Bad- und Sicherheitspersonal nochmals verstärkt werden.

Unabhängig davon sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Hinweise von anderen Badegästen angewiesen, wenn es zu Verhaltensweisen kommt, die nicht zu tolerieren sind.

Sport- und Integrationsdezernent Andreas Bomheuer ergänzt:„Es hat sich gezeigt, dass unser Personal im aktuellen Fall unmittelbar und konsequent eingeschritten ist. Die Täter werden jetzt ihrer Strafe zugeführt.“

Die Stadt wird ihrerseits Hausverbote für die betreffenden Personen in allen städtischen Schwimmbädern erlassen.

Sicherheitspersonal und Bademeister sind aufgefordert, schon bei geringsten Anlässen Hausverbote zu erteilen.

Im Auftrag des Oberbürgermeisters werden die Sport- und Bäderbetriebe prüfen, ob schon für die nächste Badesaison mittels Videoüberwachung die Sicherheit im Grugabad noch verbessert werden kann.

 

Wir berichten weiter…
Quelle:

unter Verwendung einer OTS-Meldung der Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr
und einer Pressemitteilung der Stadt Essen

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