Mit sich und der Welt unzufrieden – geb. Litauer verbrachte Rest des Nacht in Gewahrsamszelle

Bundespolizisten dienten als Ventil für Unmutsausbruch

Direkt im Sichtfeld der Sicherheitszentrale der Deutschen Bahn kam es zu einer Schlägerei mit zwei Beteiligten. Verständigte Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten anhand der vorliegenden Beschreibung, im Bereich des Stadtbahntunnels, eine männliche Person feststellen die einen Mann verfolgte.

Als die Beamten den Tatverdächtigen ansprachen, reagierte dieser extrem abweisend und beleidigend. Einer Schimpftirade folgte die Verweigerung sich auszuweisen. Das Anfassen am Oberarm durch die Bundespolizisten endete in massiven Widerstandshandlungen gegen die Einsatzkräfte und dauerte bis zum Erreichen der Gewahrsamszelle an.

Ohne Ausweisdokumente konnte erst die zwangsweise Abnahme eines elektronischen Fingerabdrucks Klarheit über die Identität des Mannes schaffen. Es handelte sich um einen 23-jährigen Essener, der bereits seit Jahren durch Gewaltdelikte strafrechtlich in Erscheinung getreten war und die Inneneinrichtungen der Strafanstalten in Gelsenkirchen, Castrop-Rauxel, Essen, Münster und Bielefeld-Senne hinreichend kennt.

Hintergründe zur tätlichen Auseinandersetzung, in der Empfangshalle des Bahnhofs, müssen weitere Ermittlungen der Bundespolizei ergeben.

Der gebürtige Litauer wurde über die Erstellung einer Strafanzeige in Kenntnis gesetzt und konnte, nachdem er sich beruhigt hatte, gegen 07:00 Uhr, aus dem Gewahrsam entlassen werden.

Das Opfer selbst, es handelt sich um einen 31-jährigen türkischen Staatsangehörigen aus Kamen, behielt sich vor, selbstständig einen Arzt aufzusuchen.

Quelle: (ots) Bundespolizeiinspektion Dortmund

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