CarFreitag im Pott – Die Bilanz

CAR FREITAG

Dortmund

Die Polizei Dortmund hat gemeinsam mit der Stadt Dortmund am Freitag (14. April) Präsenz in der Innenstadt und im Bereich Phoenix West gezeigt. Der so genannte „CarFreitag“ gilt als Start in die Tuning-Saison.

Am gestrigen Abend kontrollierte die Polizei deshalb gemeinsam mit Mitarbeitern der Stadt bis in die Nachtstunden hinein insgesamt fast 150 Fahrzeuge. Im Fokus standen dabei Geschwindigkeitsverstöße, aber auch technische Veränderungen an den Fahrzeugen. Insgesamt verhängten die Beamten aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen 89 Verwarngelder und schrieben zehn Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Hinzu kamen 13 Verwarngelder sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige der städtischen Mitarbeiter. „Spitzenreiter“ waren dabei drei Männer aus Paderborn (22), Dortmund (25) und Unna (20), die bei zulässigen 50 km/h mit vorwerfbaren 81, 80 und 79 km/h gemessen wurden.

Für zwei Autofahrer war nach einem Zusammentreffen mit den Polizeibeamten für diesen Abend Schluss mit Autofahren. Einen 24-jährigen Dortmunder beobachteten die Polizisten dabei, wie er plötzlich im Bereich des Schwanenwalls in den Gegenverkehr fuhr – glücklicher Weise ohne andere Autofahrer zu gefährden. Den Grund für diesen Fahrfehler fanden die Beamten recht schnell: Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab ein Ergebnis von deutlich über einem Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet. Das Fahrzeug blieb am Anhalteort stehen. Einen weiteren Pkw stellte die Polizei aufgrund technischer Mängel sicher.

Zu den Verstößen gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit kamen am Freitagabend unter anderem sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen technischer Mängel oder wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis hinzu, außerdem 20 Verwarngelder der Polizei sowie 48 der Stadt wegen des Verstoßes gegen ein Durchfahrtsverbot auf dem Phoenix-West-Gelände.

Gegen 21 Uhr erhielt die Polizei mehrere Anrufe von Bürgern, die sich über eine Lärmbelästigung im Bereich der Nebenfahrbahn am Ostwall beschwerten. Ca. 150 Personen, die sich dort mit rund 70 Fahrzeugen aufhielten, erteilten die Beamten daraufhin Platzverweise, denen diese auch nachkamen.

Neben dem Dortmunder Stadtgebiet war die Polizei auch auf den Autobahnen in Sachen Geschwindigkeit unterwegs. So stellten sie im Bereich der Rast- und Tankanlage Beverbach an der A 40 fast 510 Geschwindigkeitsverstöße fest, im Bereich der A 448 89 und auf der A 44 160.

Die Dortmunder Polizei wird – auch in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund – weiterhin, insbesondere im Sinne der Verkehrssicherheit, konsequent Fahrzeuge und Verkehrsteilnehmer kontrollieren.

Bochum

„Car-Friday“ am Dückerweg in Bochum – 69 beanstandete Autos und über 180 Geschwindigkeitsverstöße!

Ca. 1.100 Autos aus dem Bereich der Tuningszene wurden von der Bochumer Polizei am heutigen Freitag vor Ostern gezählt und 282 davon intensiv überprüft.

Dabei mussten die Beamten, die von einem Sachverständigen unterstützt worden sind, 69 Fahrzeuge beanstanden. Zwölfmal war die Betriebserlaubnis erloschen, elf Autofahrern wurde die Weiterfahrt untersagt. Einige von diesen sind zurzeit noch damit beschäftigt, ihre Kraftfahrzeuge z.B. im Bereich der Auspuffanlagen wieder „zurückzubauen“, um die Parkplätze am Dückerweg wieder verlassen zu können.

Darüber hinaus wurden im Nahbereich des Tuningtreffens, aber auch auf der A 40, 1.617 Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. 176 Autofahrerinnen und Autofahrer mussten danach ein Verwarngeld zahlen.

Zudem schrieben die Polizisten fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Ein Motorradfahrer, der im innerstädtischen Bereich 43 km/h zu schnell war, sowie ein Pkw-Fahrer, der auf der A 40 die zulässige Geschwindigkeit um 63 km/h überschritt, müssen zudem mit einem Fahrverbot rechnen.

Weiterhin stellten die Polizeibeamten, die auch von Kollegen der Bereitschaftspolizei sowie der Dortmunder Autobahnpolizei unterstützt worden sind, 17 Verstöße gegen die Gurtpflicht sowie drei Handyverstöße fest.

Nach einem positiv verlaufenden Drogenvortest wurde bei einem Autofahrer eine Blutprobe angeordnet und eine Strafanzeige geschrieben. Diese erhielt auch ein Motorradfahrer, der eigenmächtig mit seinem Krad eine Einmündung abgesperrt hat, damit eine große Gruppe von Bikern geschlossen zum Veranstaltungsort fahren konnte.

Der „Car-Friday“ in Bochum ist beendet – für nicht wenige „Tuner“ und „Raser“ wurde er zum „Bad-Friday“!

 

Duisburg

 

Im Rahmen eines gemeinsamen Schwerpunkteinsatzes der Polizei und des Ordnungsamtes zur Bekämpfung der Raserszene wurden am Karfreitag im Bereich der Duisburger Straße 1299 Fahrzeuge sowie deren Fahrer überprüft. Davon waren 166 zu schnell unterwegs, der Spitzenreiter wurde mit 108 km/h gemessen (bei erlaubten 50 km/h). Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von 280 Euro sowie ein zweimonatiges Fahrverbot.

Drei Fahrzeugführer mussten ihren Heimweg zu Fuß antreten, da ihre getunten Pkw aufgrund verbotener technischer Veränderungen sichergestellt wurden.

Ein anderer Autofahrer musste ebenfalls auf seine Weiterfahrt verzichten, da er unter Drogeneinfluss unterwegs war. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, seinen Führerschein musste er abgeben.

Insgesamt wurden durch die Beamten 5 Strafanzeigen und 25 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen gefertigt sowie 159 Verwarngelder erhoben. Insgesamt 6 Fahrer haben mit einem Fahrverbot zu rechnen.

 

 

 

Unter Verwendung der ots-Pressemeldungen der einzelnen Polizeibehörden.

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