Dortmund – Zukunftsprogramm für Dortmund als wachsende Stadt

Ressortübergreifendes Arbeiten an einem Zukunftsprogramm für Dortmund als wachsende Stadt

Jahrelang war die Bevölkerungsentwicklung in Dortmund eher von Stagnation bzw. Schrumpfung geprägt. Seit einigen Jahren verzeichnet die Stadt einen Bevölkerungszuwachs. Dortmund hat aktuell knapp 600.000 Einwohner. Mit diesen veränderten Vorzeichen muss sich die Stadtentwicklung auseinandersetzen.

„Dortmund ist attraktiv. Wir wachsen daher und wollen diese Entwicklung auch in Zukunft weiter fortschreiben“, sagt Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

Das bestätigt auch ein entsprechender Ratsbeschluss. Dieser besagt u.a.:
– dass die steigende Bevölkerungszahl weiter zu einem Schwerpunkt der Öffentlichkeitsarbeit und des Standortmarketings gemacht werden soll,
– dass die Dortmunder Akteure für die Herausforderungen einer wachsenden Stadt sensibilisiert werden sollen,
– dass der positive Wanderungssaldo durch geeignete Maßnahmen stabilisiert werden soll,
– dass alle Fachbereiche der Verwaltung ihre Leistungen und Angebote hinsichtlich der steigenden Bevölkerungszahlen überprüfen und ihre fachpolitischen Entwicklungspläne fortschreiben sollen.

Um diese Ziele zu erreichen, soll ein Zukunftsprogramm entwickelt werden, das darlegt, wie die Herausforderungen der wachsenden Stadt mittelfristig gemeistert werden können.

Ressortübergreifende Arbeitsgruppe

Um diesen Ratsbeschluss umzusetzen und das Zukunftsprogramm zu entwickeln, schlägt die Verwaltung nun vor, unter Federführung des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe einzurichten, in der neben der Verwaltung auch externe Partner ihre Expertise und Ideen einbringen sollen.
Um über das geplante Vorgehen zu informieren, bringt die Verwaltung nach der Sommerpause eine Vorlage in die politischen Gremien ein. Vorgesehen ist, dass in der Arbeitsgruppe zunächst analysiert wird, welche grundlegenden Parameter bezüglich einer wachsenden Stadt zu berücksichtigen sind. Die Spannbreite der Themenfelder reicht von der Wohnbauflächenentwicklung bis hin zu sozialer Infrastruktur wie Schulen und Kindertagesstätten.
Im ersten Quartal 2017 soll ein Zwischenbericht in die politischen Gremien eingebracht werden, aus dem die (erste) Analyse hervorgeht. Nachdem die komplette Analyse abgeschlossen ist, wird ein Ziel oder ein Leitbild für Dortmund als wachsende Stadt erarbeitet. Anschließend werden Handlungsbedarfe herausgearbeitet und Maßnahmen, wie das Ziel oder Leitbild verwirklicht werden kann, damit der positive Trend auch in Zukunft anhält. Diese Bausteine des Zukunftsprogramms können voraussichtlich 2018 präsentiert werden. Ab dann sollen die erarbeiteten Handlungsstrategien angewendet und die definierten Maßnahmen umgesetzt werden. Die Verwaltung informiert den Rat der Stadt stetig über den Erarbeitungsprozess.

Quelle: Stadt Dortmund

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